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4 Faktoren, die den (Nacht-)Schlaf deines Kindes beeinflussen - Schlaftippsfuerbabys
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Eine gute Nachtruhe… welche Eltern träumen nicht davon? Obwohl (nächtliche) Ruhe für manche Eltern wie eine Utopie erscheinen mag, ist es nicht unbedingt wahr, dass der Schlaf nach der Geburt eines Babys Geschichte ist. In diesem Artikel stellen wir vier relativ unbekannte Faktoren vor, die dazu führen können, dass dein Baby oder Kleinkind nachts schlechter schläft.

Beginn der festen Nahrung

Viele Eltern denken, dass ihr Baby besser schläft, wenn es mit fester Nahrung beginnt. Tatsächlich sehen wir im Allgemeinen, dass Babys, die tagsüber mehr Nahrung bekommen, auch nachts besser und länger schlafen. Aber es gibt auch viele Tipps und Tricks, wenn es um die Ernährung geht. Wusstest du, dass bestimmte Lebensmittel die (nächtliche) Ruhe stören können? Vor allem, wenn dein Baby sich gerade erst an feste Nahrung gewöhnt? Das liegt daran, dass der Darm eines Babys, das gerade mit fester Nahrung beginnt, nicht daran gewöhnt ist, etwas anderes als Milch zu verdauen. Es kann eine Weile dauern, bis der Körper damit zurechtkommt. Im Allgemeinen wissen wir, dass die Verdauung nachts im Liegen langsamer abläuft als tagsüber. Wenn du deinem Baby ein spätes Abendessen mit fester Nahrung gegeben hast, kann es sein, dass der Körper deines Babys noch viel zu (verdauen) hat. Das ist für manche Babys ein Anreiz, öfter aufzuwachen.

Ein paar Tipps:

  • Wenn du mit fester Nahrung anfängst, beginne immer mit „pürierten“ Übungsmahlzeiten
  • Am besten beginnst du mit püriertem Gemüse. Wenn das gut läuft, kannst du mit Obst beginnen. Wenn du mit Obst beginnst, ist dein Baby wahrscheinlich so sehr an den Fruchtzucker gewöhnt, dass es weniger Lust auf die Gemüse hat, weil sie einfach nicht so gut schmecken.
  • Fang mit kleinen Mengen an
  • Beginne mit den ersten (Übungs-) Häppchen nicht später als zum Mittagessen, damit dein Baby den ganzen Tag Zeit hat, diese Nahrung zu verarbeiten.
  • Manche Babys verdauen Proteine schwieriger als Obst und Gemüse. Im Allgemeinen wird empfohlen, Eiweiß zum Mittagessen (statt zum Abendessen) zu geben, bis dein Baby etwa 10 Monate alt ist.
  • Wenn du das Gefühl hast, dass dein Baby unruhiger schläft, seit ihr mit fester Nahrung begonnen habt, solltest du dir die Menge und die Art der Nahrung, die du ihm anbietest, genau ansehen.

Nachtlicht

Nachtlichter mögen für dich während des Fütterns gemütlich (oder praktisch) sein, aber für Babys und Kleinkinder (bis zu etwa zwei Jahren) sind sie wirklich nicht notwendig. Je dunkler es ist, desto besser für den Schlaf. Babys haben absolut keine Angst vor der Dunkelheit, auch wenn es viele Schlafmythen gibt, die dir das Gegenteil weismachen wollen. Erst wenn Kleinkinder ihre Vorstellungskraft entwickeln (im Durchschnitt mit etwa 2,5 bis 3 Jahren), verstehen sie das Konzept der bewussten Angst. Babys haben also keine Angst vor der Dunkelheit, weil ihre Vorstellungskraft dafür noch nicht ausreichend entwickelt ist.

In diesem Alter ist ein Nachtlicht tatsächlich etwas, das dem Schlaf im Weg stehen kann. Das Licht kann ein Baby schneller ablenken und/oder es leichter aus dem Schlaf wecken. Wir empfehlen daher generell, kein Nachtlicht zu verwenden, bis du merkst, dass dein Kind im Dunkeln unruhig wird und/oder nach Licht fragt.

Der Nachmittagsschlaf

Nickerchen sind wichtig für einen guten Schlaf und wir haben bereits viel darüber geschrieben, wie sich zu viel oder zu wenig Schlaf am Tag negativ auf die Nacht auswirken kann. Wir wissen jedoch, dass es ein Nickerchen gibt, der sich negativ auf den Nachtschlaf auswirken kann – der Mittagsschlaf. Wir raten generell davon ab, den Nachmittagsschlaf nach 8 Monaten noch anzubieten. Wir haben nämlich festgestellt, dass (zu viel) Schlaf nach 15:00 Uhr ab diesem Alter zu häufigerem nächtlichen Aufwachen oder frühem(erem) Aufwachen und/oder zu Schwierigkeiten beim Einschlafen führen kann. Im Idealfall sollte dieses Nickerchen nach 8 Monaten ganz verschwunden sein, da zu späte oder zu lange Nickerchen in der Nacht großen Einfluss haben.

Neue Fähigkeiten

Im Artikel über Entwicklungssprünge und Schlaf hast du bereits gelesen, dass verschiedene Entwicklungen in den ersten zwei Jahren nach der Geburt den Schlaf negativ beeinflussen können. Obwohl die Entwicklung eigentlich etwas Positives ist, erleben viele Eltern einen unerklärlichen Rückschlag im Schlaf.

Das ist zum Beispiel um den 4. Monat herum spürbar. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich etwas an der Art, wie dein Baby schläft, was bedeuten kann, dass du plötzlich öfter in der Nacht aufwachst, als dies vorher der Fall war. Auch um den 8. Monat herum erleben viele Eltern einen Rückschritt im Schlaf. Das liegt an den körperlichen Entwicklungen, die in diesem Alter stattfinden. Da das Gehirn deines Babys Überstunden macht, kann sich das auf den Schlaf auswirken.

Der allgemeine Ratschlag ist, das zu tun, was du immer getan hast. Halte an der Routine fest, wenn du sicher bist, dass sie für dein Kind altersgerecht ist. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Blick in unseren digitalen Schlafratgeber mit Beispielroutinen. Hier findest du eine Übersicht über die durchschnittliche Schlafmenge, die ein Kind pro Monat tagsüber braucht.

Natürlich kann es Dutzende von Faktoren geben, die den Schlaf deines Kindes stören. Im Alltag stellen wir fest, dass die vier Faktoren, die wir in diesem Artikel erwähnen, noch weniger bekannt sind.

Bist du auf der Suche nach einer persönlichen und maßgeschneiderten Beratung für dein Kind? Dann ziehe eine Schlafberatung mit unseren zertifizierten Kinderschlafcoaches in Betracht.

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