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Stößt sich dein Kind den Kopf, um einzuschlafen? Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihr Kind mit dem Kopf gegen das Kinderbett oder die Wand klopft. Deshalb bekommen wir regelmäßig Fragen zum Thema „Headbanging“ und was du dagegen tun kannst.

Was ist Headbanging?

Beim Headbanging schlagen Kinder beim Einschlafen oder mitten in der Nacht mit dem Kopf gegen das Bett oder die Wand. Wusstest du, dass 15 % der Babys und Kleinkinder sich im Bett den Kopf schlagen? Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Jungen doppelt so häufig mit dem Kopf gegen die Wand schlagen wie Mädchen. Headbanging tritt in verschiedenen Altersstufen auf: vom Baby und Kleinkind bis zum Vorschulkind.

Headbanging geschieht unbewusst. Es ähnelt anderen Handlungen, die Kinder beruhigen, wie z.B. Wiegen, Daumenlutschen oder Spielen mit einem Haarbüschel. Ein Baby, Kleinkind oder Vorschulkind versucht mit diesen Handlungen, sich selbst in den Schlaf zu bringen. Die meisten Kinder verletzen sich beim Kopfstoßen nicht. Manche Kinder bekommen zwar blaue Flecken auf dem Kopf, aber auch diese Stellen tun normalerweise nicht weh.

Warum stoßen sich Kinder den Kopf?

Das Kopfstoßen von Kindern ist also eine Handlung, mit der sie in den Schlaf finden. Schlägt sich dein Kind aus Wut oder Frustration den Kopf an? Dieses Stoßen hat nichts mit dem Headbanging vor oder während des Schlafs zu tun. Wenn Kinder sich aus Wut oder Frustration den Kopf stoßen, tun sie das ganz bewusst. Im Gegensatz dazu geschieht das Headbanging während des Schlafs unbewusst.

3 Tipps gegen Headbanging

Obwohl Headbanging normalerweise harmlos ist, empfinden viele Eltern es als unangenehm. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit des Headbanging zu verringern:

  • Erwäge ein Campingbett (vorübergehend). Dein Kind kann sich nicht an den Stoffseiten verletzen und auch das Headbanging wird weniger Auswirkungen haben.
  • Baue den Tag langsam ab, damit sich dein Kind beruhigen kann. Die beruhigende Wirkung des Headbanging ist dann vor dem Schlafengehen vielleicht nicht mehr nötig.
  • Überprüfe, ob dein Kind vielleicht tagsüber zu viel Anspannung verspürt. Mit etwas mehr Regelmäßigkeit und etwas weniger Anspannung geht auch das Headbanging manchmal zurück.
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